Ihre Fragen an den Kandidaten! 




Ein paar Antworten zu mir schon gestellten Fragen rund um meine Motivation zur Kandidatur und meiner Person habe ich hier beantwortet.  Sie haben weitere Fragen an mich?  Schicken Sie mir Ihre Fragen über das Kontaktformular oder sprechen Sie mich an!

Warum wollen Sie Bürgermeister werden?

In Naunhof stehen Aufgaben an, die herausfordernd sind.  Ich bin überzeugt, dass ich hier  aufgrund meiner Erfahrungen gut beisteuern kann.  Ich bin Naunhofer und lebe mit meiner Familie hier in 3. Generation.  Ich weiß, was gut ist und ich sehe, was liegen geblieben ist in den letzten Jahren.  Ich erkenne den Veränderungsbedarf und möchte diesen angehen und etwas ändern.  Ich habe den Eindruck, dass viele Bürger interessiert am Geschehen sind, aber sich in der momentanen Verwaltung und den Entscheidungsprozessen nicht wiederfinden.  Ich möchte die Stadtentwicklung an den Bürger herantragen und transparent gestalten damit die Bürger  sagen können, das ist unser Naunhof und diese oder jene Entscheidung trage ich mit.  Ich möchte gestalten und nicht nur verwalten.  Naunhof braucht eine sichtbare Außenwirkung um tragfähige Ideen nach Naunhof zu holen.  Ich bin überzeugt, dass mein frischer Ansatz sich hier positiv auf Naunhof auswirken wird.  Ich möchte ein sichtbarer Bürgermeister für alle Einwohnerinnen und Einwohner von Naunhof und den zugehörigen Ortschaften sein.


Worin sehen Sie die Hauptaufgaben eines Bürgermeisters?

Der Bürgermeister ist das Gesicht der Stadt.  Er repräsentiert die Stadt nach innen und nach außen. Jeder Bürger sollte sich mit dem Bürgermeister identifizieren können.  Er muss vor Ort und erreichbar sein. Er hat ein Augenmerk auf die Stadtentwicklung und den Finanzhaushalt. Er muss die Verwaltung führen, er berät und entscheidet zusammen mit Verwaltung und Stadtrat, macht Entscheidungen gegenüber dem Bürger transparent und sorgt für die Umsetzung.  Er muss visionär sein und strategisch denken um die Fortentwicklung seiner Stadt sicherzustellen.  Als Bürgermeister muss man motivieren können, man muss eigene Ideen haben und Ideen anderer aufnehmen, diese weitertragen und umsetzen.  Als Bürgermeister sollte man gestalten und nicht nur verwalten.


Warum sollten die Naunhofer Sie wählen? 

Ich habe schon erläutert, was für mich einen guten Bürgermeister ausmacht.  Ich denke, dies kann ich erfüllen.  Ich möchte täglich mit Menschen umgehen, für sie da sein und mit ihnen zusammen Naunhof entwickeln. 
Meine Lebens- und Berufserfahrung, meine Kommunikationsstärke empfehlen mich für dieses Amt. Ich kann planen und verhandeln, ich kann moderieren und repräsentieren.  Und ich bin Naunhofer und hier gut vernetzt.

Was haben wir von einem grünen Bürgermeister zu erwarten?

Unsere Seen und Waldgebiete machen Naunhof zu etwas Besonderem.  Sie, neben der vorhandenen Infrastruktur, sind oft der Grund weshalb Menschen nach Naunhof ziehen.  Das gilt es sorgsam zu entwickeln.  Was kann deshalb besser sein für eine Stadt, die aufgrund des Trinkwasserschutzgebiets quasi zum Umweltschutz gezwungen ist, als ein Bürgermeister, der Naturschutz studiert und beruflich praktiziert hat?  Welches bessere Aushängeschild kann es geben?

Als Bürgermeister möchte ich mich hauptsächlich für ein naturverträgliches Seenkonzept einsetzen.  Die Erhaltung von Stadtgrün und der Ausbau von Fahrradwegen sind mir auch wichtig.  Naunhof ist Trinkwasserschutzgebiet und von daher gewissen Restriktionen ausgesetzt.  Wir sollten darin einen Vorteil sehen und versuchen, uns diesen zu Nutze zu machen. 
 
Grundsätzlich muss man immer zwischen Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik unterscheiden.  Als Bürgermeister ist man zuständig für alle Belange der Stadt, von der Schullandschaft über Gewerbe bis hin zum Verkehr.  Wo sinnvoll und möglich werde ich sicherlich eine ‚grüne Note‘ einbringen.  Den Spagat zwischen Kosten und Nutzen musste ich schon oft in meiner beruflichen Praxis vollbringen, das geht auch in Naunhof.

Wie sind Sie zu den Grünen gekommen? 

Mein Großvater war Biologielehrer und Ortsnaturschutzbeauftragter hier in Naunhof und hat mich oft mit in den Wald genommen.  Dabei entwickelte sich die Liebe zur Natur.  Aufgrund dessen habe ich später dann Forstwissenschaft und Landschaftsnutzung/Naturschutz studiert.  In diesem Bereich habe ich auch viele Jahre national und international gearbeitet.  Bei meinem Eintritt in die grüne Partei vor 15 Jahren waren die Grünen die einzige Partei, die überhaupt für umweltbezogene Themen stand.  Heutzutage sind Umweltschutz und Klimaschutz allgegenwärtig und alle Parteien der Mitte haben mehr oder weniger entsprechende Themen in ihre Parteiprogramme aufgenommen.  Es ist doch so, dass alle mit jedem Jahr grüner werden.  Klima-und Naturschutz geht ja auch alle etwas an. Der Slogan der Grünen: "Umwelt ist nicht alles. Aber ohne Umwelt ist alles nichts." hat seine Berechtigung.

Wie würden Sie sich beschreiben? Was zeichnet sie aus? 

Ich bin neugierig.  Ich probiere gern Neues aus.  Wenn ich von etwas überzeugt bin, dann will ich es gut und schnell zu Ende bringen.  Ich bin analytisch, sehr strukturiert, kommunikativ, überzeugend, fordernd, aber auch wertschätzend den Leistungen und Meinungen anderer gegenüber.

Internationale Erfahrung - was bringt uns das in Naunhof? 

Erfahrungen sind generell ein Schatz.  Es ist eigentlich fast egal, wo man sie erworben hat.  Je mehr und je unterschiedlicher die Erfahrungen, desto besser kann man mit neuen, ungewohnten und auch schwierigen Herausforderungen umgehen.  In fremden Umgebungen lernt man unterschiedliche Herangehensweisen kennen,  verschiedene Methoden bzw. Prozesse, unterschiedliche Arten von Bürgerbeteiligung.  Man übt sich in Improvisation und entwickelt einen gesunden Pragmatismus; man muss schnell Probleme lösen, und das möglichst effektiv und effizient.  Diese Fähigkeiten sind universell einsetzbar, auch hier in Naunhof.   Von Vorteil erachte ich außerdem, dass man aus der Ferne einen anderen Blickwinkel hat.  Man bekommt wieder den Blick für das große Ganze und verliert sich nicht so sehr in kleinen Details.


Wie gehen Sie mit Ihrer fehlenden Verwaltungserfahrung um?

Ich bin Quereinsteiger und kommunale Verwaltung habe ich zumindest hier in Naunhof bisher nur aus Bürgersicht kennengelernt.  Es ist richtig, dass ich mir als Bürgermeister noch ein bestimmtes Maß an Fachwissen, z.B. im Bereich Verwaltungsrecht, aneignen muss.  Dafür gibt es jedoch entsprechende Angebote.  Aufgrund meiner langjährigen Arbeits- und Führungserfahrung sind mir jedoch Verwaltungsstrukturen und Prozesse bekannt.  Grundsätzlich muss man aber sagen, dass Verwaltung ja kein Selbstzweck ist.  Verwaltung ist das Mittel um bestimme Angebote, hier Dienste für den Bürger, zu ermöglichen.  Sie muss in aller erster Linie kundenorientiert sein.  Dank meiner beruflichen Erfahrung für unterschiedliche Unternehmen weiß ich, was Kundenorientierung ist und wie sie erreicht wird.  

Kommunalpolitisch waren sie bisher nicht so aktiv – warum? 

Das kann man so nicht direkt sagen.  In Naunhof war ich bisher nicht so aktiv, das stimmt. Ich habe jedoch als internationaler Berater Landkreise und Ministerien in der Erstellung von Planungen und der Umsetzung von Entwicklungsaktivitäten unterstützt.  Dabei ging es oft um Abwägung von Landnutzung, um Beteiligungsprozesse von Bürgern, oder die Planung von ländlichen Infrastrukturprojekten.  Die Gestaltung von Verwaltungsprozessen, z.B. im Forstministerium von Tadschikistan, war aber auch ein Thema.

Außerdem war ich in den vergangenen Jahren beruflich hauptsächlich im Ausland. Da konnte ich mich kommunalpolitisch natürlich nicht engagieren. Der Blick von Außen hat aber mein Interesse geweckt und es sind Ideen zur Weiterentwicklung Naunhofs entstanden. Seit ich wieder dauerhaft in Naunhof lebe, bin ich hier kommunalpolitisch aktiv.

Was verbindet Sie mit Naunhof? 

Die Familie Köckritz lebt hier in der 3. Generation, meine Kindheit habe ich hier verbracht und ich bin hier 10 Jahre zur Schule gegangen. Hier hatte ich meine erste Jugendliebe.  Ich mag die Vereinsvielfalt – ich war lange Mitglied im Tennisverein und im Männerchor.  Meine Eltern und Schwiegereltern leben hier sowie viele meiner Freunde.  Naunhof ist meine Heimat.

Was gefällt Ihnen an Naunhof?

Naunhof bietet eine hohe Lebensqualität.  Wenn man zwischenzeitlich weg war, weiß man das besonders zu schätzen.  Ich mag das Mosaik an Vielgestaltigkeit, wie z.B. den historischen Stadtkern mit alten Häusern und Baumalleen, das Waldgrün um Naunhof herum und den Zugang zu den Seen, die noch ländlich geprägten Ortsteile mit Land- und Forstwirtschaft.  Naunhof hat ein kleines, aber vergleichsweise vielfältiges kulturelles Angebot,  eine bunte Vereinslandschaft, die allen etwas bietet.  Froh bin ich auch über die gute Infrastruktur (Schule, Einkauf, Ärzte) und sehr gute verkehrstechnische Anbindung sowie die Nähe zu Leipzig. 

Wie sind sie privat? 

Ich bin ein aktiver Mensch.  Ich bin gern draußen und treibe Sport, gehe gern wandern oder Kanu fahren.  Im Naunhofer Wald kann man mich oft mit dem Hund treffen.  Ich bin Familienvater in einer sehr modernen Patchwork-Familie und begegne hier ständig neuen Herausforderungen.  Meine Familie und meine Freunde sind mir sehr wichtig.  Momentan sind wir dabei unser Haus zu renovieren, das macht mir viel Spaß und ich komme aus dem Lernen gar nicht mehr heraus.